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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

(ud) Nach vier erfolgreichen Wochenenden fiel am 25.11.2017 der letzte Vorhang für das diesjährige Märchen der ev. Theatergruppe Wixhausen.

Mit dem „Teufel und seinen drei goldenen Haaren“ haben sich die Spieler wieder einmal ein Grimm’sches Märchen vorgenommen und die kleinen und großen Zuschauer in die Welt der Phantasie mitgenommen.

 

Die Hölle, in der der Teufel (Seppl Thumann) mit seiner Großmutter (Gaby Bormet) haust, wurde von rotem Licht durchflutet. In kaltes, blaues Licht getaucht, setzte der Fährmann (Martha Eichenauer) das Glückskind (Bianca Werner) über den Fluss Styx. Vorher jedoch musste das Glückskind noch bei den nicht gar so bösen Räubern (Milena Ertl, Karlotta Fischer und Lena Horneff) mit ihrem Räuberhauptmann (Fred Bormet) und der Räubergroßmutter (Antonia Langendorf) übernachten. Der geld- und goldgierige König (Armin Horneff) hatte ihn zum Schloss geschickt um seiner Frau, der Königin (Cathrin Lorenz), einen wichtigen Brief zu überbringen, der von ihrer Hofdame (Elisabeth Görg) entgegengenommen wurde. Dort verliebte sich Glückskind, der Sohn eines Müllers (Mandy Bruntke), prompt in die Prinzessin (Yvonne Colin), genau wie es 18 Jahre zuvor die Wahrsagerin (Sophia Bruntke) vorhergesehen hatte. Das gefiel dem König gar nicht und er schickte Glückskind in die Hölle, die drei goldenen Haare des Teufels zu holen, von denen er sich Macht und Geld erhoffte. Das Glückskind wäre kein Glückskind wenn ihm das nicht gelungen wäre. Den beiden Wächtern (Katrin Deußer und Angela Kopp) konnte es darüber hinaus wertvolle Hinweise geben, so dass in ihrer Stadt wieder Freude und Glück einzogen.

Am Ende konnten Glückskind und die Prinzessin doch noch ganz groß Hochzeit feiern.

Die besonderen Licht- und Toneffekte waren in den bewährten Händen von Wolfgang Kopp und Günther Deußer, für die Maske waren Marina Breidert und Antonia Langendorf verantwortlich. Ilse Erzgräber, unserem guten Geist in der Küche gilt unser Dank. Regie führte dieses Jahr Ute Deußer.